Potsdam
hilft Dresden
Uni-Angehörige an Beseitigung von Hochwasserschäden beteiligtDurch die
Hochwasserkatastrophe im August diesen Jahres wurde innerhalb von wenigen Tagen zerstört,
was zum Teil über viele Jahre aufgebaut wurde.

Was das Wasser angerichtet hatte, war erst nach seinem Verschwinden wirklich zu
ermessen.
Foto: Ulrich van Stipriaan |
Auch die TU Dresden ist stark in
Mitleidenschaft gezogen worden. Besonders in Tharandt, dem Sitz der Fachrichtung
Forstwissenschaften, sind die Zerstörungen durch die Weißeritz verheerend. Gebäude sind
entweder völlig zerstört oder mit Wasser und Schlamm vollgelaufen. In den Dresdener
Gebäuden der Technischen Universität haben die Elbfluten nahezu sämtliche Keller der
Gebäude der Fakultät Informatik und vieler Institute der Fakultät Maschinenwesen unter
Wasser gesetzt. Dank der Hilfe von Studierenden und Mitarbeitern konnten dort zwar einige
Geräte und Laborausrüstungen gerettet werden, ein Großteil der technischen Geräte und
Anlagen aber ist zerstört worden. Die TU Dresden schätzt die Schäden an Geräten und
Anlagen, Labortechnik und Inventar oder Büchern auf mindestens 20 Millionen Euro. Nicht
eingerechnet sind dabei die Kosten für die Instandsetzung der Gebäude. Auch das
Dresdener Studentenwerk hat gewaltige Schäden in Wohnheimen und Mensen zu beklagen.
Erschüttert von der Situation in den Überschwemmungsgebieten,
haben sich das Rektorat
der Universität Potsdam, die Universitätsgesellschaft
und der AStA
schnell entschlossen, helfen zu wollen. So gab es für Studierende
die Möglichkeit, für jeweils eine Woche nach Dresden zu fahren,
um dort bei der Wiederherrichtung eines von der Elbeflut zerstörten
Studentenwohnheimes mitzuhelfen.
Darüber hinaus sind die Mitglieder der Universität Potsdam dazu aufgerufen, auf ein
bei der Universitätsgesellschaft Potsdam eingerichtetes Konto Spenden zugunsten der TU
Dresden, des Dresdener Studentenwerks und auch vom Hochwasser betroffener Studierender zu
überweisen. Mehr als 10.000 Euro haben Uniangehörige bisher auf das Spendenkonto
eingezahlt. Über die genaue Verwendung der Spendengelder wird in Kürze entschieden.
Jeder, der jetzt noch spenden möchte, richte seine Spende mit dem Stichwort: Hilfe für
Opfer der Flutkatastrophe an die Universitätsgesellschaft Potsdam e.V., Konto-Nr. 104 006
200, BLZ: 160 400 00, Commerzbank AG.
gl
Titelthema
| Uni Aktuell | Forschung | Studiosi | Personalia | Vermischtes
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[Letzte Aktualisierung 23.09.2002 Steffi Knappe] |