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Protest
gegen Mittelkürzungen
Studierende übergaben Wissenschaftsministerin Unterschriften

Von der geplanten Kürzung der Finanzen für die Hochschulbibliotheken befürchten
deren Nutzer eine drastische Verschlechterung ihrer Literaturversorgung.
Foto: Fritze |
In den vergangenen Wochen machten Studierendenvertretungen in ganz Brandenburg
gegen die Mittelkürzungen bei der Finanzierung der Hochschulbibliotheken mobil. Als
Ausdruck des Protestes gegen die Rotstiftpolitik wurden unter anderem 6000 Unterschriften
gesammelt. Ende August übergaben schließlich Vertreter der Studierenden das gesamte
Paket an die brandenburgische Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Prof.
Dr. Johanna Wanka. Hintergrund für die Aktion ist die Tatsache, dass im Jahr 2003
beziehungsweise 2004 die bis dahin gewährte Förderung von Bund und Land zum Aufbau eines
Büchergrundbestandes in den Universitätsbibliotheken der neuen Bundesländer ausläuft.
Dann werden die Bibliotheken lediglich mit den laufenden Mitteln des jeweiligen
Bundeslandes finanziert.
Red.
Titelthema
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Potsdam, Glaesmer, Knappe
[Letzte Aktualisierung 23.09.2002 Steffi Knappe] |